Juliette erzählt die Erlebnisse des Buchhändlers Michel auf der Suche nach dem Mädchen Juliette.
Ihretwegen kehrt er in die kleine Hafenstadt zurück in eine eine Gesellschaft, der die Gabe des Langzeitgedächtnisses fehlt.
Alle Bewohner des Dorfes, Juliette eingeschlossen,erleben Michel bei jeder Begegnung neu. Immer wieder steht er am Anfang.
Michel verliert sich in dieser Welt, muss sich verlieren, um mit ihren eigenen Gesetzen zurechtzukommen.
Alles Geschehen bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Wahrheit und Fiktion, Realität und Surrealität.
Die Bühne besteht aus einer riesigen optischen Täuschung, die sich als Installation im Raum bewegen kann.
Durch die verschiedenen Sichtweisen und Änderung der Bilder ist es möglich immer wieder neue Räume zu schaffen.
Eine optische Täuschung als Parabel zum Stück, wie man sie betrachtet ist sie Illusion oder Wirklichkeit.
Wie im Stück liegen Wahrheit und Illusion nahe beieinander.Durch Hereinklappen oder Herunterfahren von Gegenständen
werden immer wieder neue Spielmöglichkeiten gegeben und Stimmungen geschaffen.